Baleys Homepage - Das Verhalten deines Hundes
 

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Ein Kater namens " Lion "

Verhalten

Wie all seine Artgenossen ist auch dem Westie ein Urverhalten geblieben, das seine Wurzeln tief in der wölfischen Vergangenheit hat. So beherrscht jeder Hund dieselbe Sprache, die das Zusammenleben der Hunde regelt.  Man unterteilt sie in  Lautsprache und Körpersprache.

 

Die Lautsprache

Die hier vorgestellten Lautäußerungen sind nur Elemente der Grundsprache; jeder Westie hat seine eigene, weit gefächerte Palette stimmlichen Ausdrucks. Lerne zuhören und auf deine Weise zu antworten. Das ist ein Teil der Vertrautheit, die du mit deinem Hund aufbauen kannst.

 

Bellen

Im Laufe der Zeit hat der Hund das Bellen erlernt. Bellen wird von deinem Westie eingesetzt, um zu warnen; es kann auch Ausdruck der Freude oder Aufforderung zum Spiel sein.

 

Knurren

Das ist eine Drohung. Wenn sie sehr ernst gemeint ist, sträuben sich die Nackenhaare des Hundes, er fletscht die Zähne. Ein Westie reagiert auch mit Knurren, sobald er etwas bedrohliches hört.

 

Schrei

Ein Zeichen von Angst oder Schmerz. Ein Welpe setzt diesen Laut berechnend ein, wenn er zum Beispiel im Spiel zu hart angegangen wird und keine Möglichkeit hat, sich zu wehren.

 

Winseln

Man kann es mit "Bitte" übersetzen: Bitte geh mit mir spazieren. Bitte füttere mich. Aber auch: Bitte hilf mir, ich habe Schmerzen.

 

Heulen

Ein Urlaut, der das wölfische Erbe deutlich zeigt. Durch heulen machte ein vom Rudel getrennter Artgenosse auf sich aufmerksam. Es signalisiert Einsamkeit.

 

Die Körpersprache

Weit häufiger als durch Laute teilt sich der Westie durch seine Körpersprache mit. Auch hier gilt: Beobachte deinen Hund gut und lerne seine persönliche Ausdrucksweise kennen.

 

Nasenstupsen

Damit will der Westie mit Nachdruck auf etwas aufmerksam machen. Will er gestreichelt werden, stupst er dich mit der Nase an; reagierst du nicht, schiebt er den Kopf unter deine Hand.

 

Gesicht ablecken

Es ist  nicht jedermanns Sache sich von einer feuchten Hundezunge im Gesicht ablecken zu lassen. Der Westie will dir aber mit dieser Geste zeigen, dass er dich lieb hat und als überlegenen Hausgenossen anerkennt. Er stößt dabei mit der Nase gegen deine Mundwinkel und lässt einen Lecker mit der Zunge folgen. So begrüßen schon die Welpen ihre Mutter und erbetteln Nahrung. Drehe deinen Kopf weg, wenn es dich stört, sag dem Hund etwas Liebes, aber schimpfe nicht.

 

Auf dem Rücken legen

In der Auseinandersetzung mit Artgenossen signalisiert derjenige, der seinen ungeschützten Bauch zeigt, dass er besiegt ist Der  stärkere Hund lässt dann vom Unterlegenen ab. Dir zeigt der Hund durch diese Geste, dass er sich sicher fühlt oder sich dir unterwirft.

 

Signale der Ohren

Ohren und Rute eines Hundes sind seine wichtigsten Stimmungsbarometer. Da beim Westie beides unkopiert ist, kann er seine jeweilige Gefühlslage deutlich zum Ausdruck bringen. Typisch für den Westie sind aufgestellte u. "gespitzte" Ohren, die Selbstsicherheit und  Aufmerksamkeit signalisieren. Nach hinten angelegte Ohren bedeuten Unsicherheit oder auch Aggression, wenn der Hund dabei knurrt oder die Zähne fletscht.

 

Die Signale der Rute

Wedeln ist ein Zeichen freudiger Erregung je mehr sich dein Westie freut, umso heftiger wedelt er mit der Rute. Ein locker getragene Rute drückt Entspannung u. Zufriedenheit aus. Eine steil nach oben getragene Rute signalisiert höchste Erregung und Aufmerksamkeit, die eingezogene Rute Angst und Unsicherheit.

 

Markieren und Schnüffeln

Wenn der Rüde das Bein hebt, markiert er mit Urin sein Gebiet. Dazu sucht er sich markante Punkte wie Baumstämme, Pfosten oder Häuserecken aus. Der nächste Rüde, der vorbeikommt, macht seine Gebietsansprüche deutlich, indem er diese Markierung überdeckt. Die Hündin markiert normalerweise nicht. Ist die Hündin läufig, setzt sie Urin als Duftmarke ab, um Rüden anzulocken. 

Lasse deinen Westie beim Spaziergang  ausgiebig  schnüffeln, damit er keine Duftmarke verpasst. Er holt sich auf diese Weise Informationen über seine Umwelt und teilt sich seinerseits mit.

Markieren und schnüffeln sind für den Hund sowie Briefe schreiben für uns.

 
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